Rückführung in vergangene Leben

Mittwoch, 25. Januar 2012 - Keine Kommentare

Rück­füh­rung in ver­gan­ge­ne Le­ben

Im Ok­to­ber letz­ten Jah­res starb im Al­ter von 86 Jah­ren der Schwei­zer Ma­the­ma­ti­ker, Phi­lo­soph und Theo­lo­ge Alex­an­der Gosz­t­onyi (Fo­to). Er gilt als ei­ner der Vä­ter der Rück­füh­rungs­the­ra­pie. Sein Schü­ler Ralf Hun­ger­land wird zu­sam­men mit Gosz­t­onyi Wit­we und lang­jäh­ri­ger Weg­be­glei­te­rin Ri­ta-Ma­ria des­sen Ar­beit fort­set­zen. Im Mai bie­ten sie zum ers­ten Mal in Ham­burg ei­ne Aus­bil­dung zum Spi­ri­tu­el­len Le­bens­be­ra­ter und Rück­füh­rungs­lei­ter an
Ralf, wie hast du Alex­an­der Gosz­t­onyi er­lebt?                          Foto: Alexander Gosztonyi

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NLP und Rückführung

Donnerstag, 1. September 2011 - Keine Kommentare

Allgemein wird unter „Rückführung“ die Rückführung in ein voriges Leben verstanden.
Im NLP kennen wir über die Time-Line-Arbeit bereits die Rückführung in die Kindheit. Ausgehend von einem Problem in der Gegenwart gehen wir solange zurück in die Vergangenheit dieses Lebens, bis wir an den Punkt kommen, an dem das Problem zum ersten Mal aufgetreten ist. Häufig findet man den Ursprung in der Kindheit oder in der Pubertät, in der Regel verbunden mit Situationen, an denen Personen beteiligt waren, die uns sehr nahe stehen oder standen wie Eltern/Verwandte oder auch Autoritätspersonen wie ein Lehrer/eine Lehrerin, ein Priester/Pfarrer. Häufig geht es darum, dass uns damals etwas angetan wurde oder wir mit bestimmten Problemen nicht gut umgehen konnten, weil uns die notwendigen Erfahrungen und Ressourcen gefehlt haben.

Im NLP arbeiten wir dann mit Interventionen, d.h. wir „transportieren“ Ressourcen in die Kindheit und geben dem Gehirn die Aufgabe, einen neuen Film mit einer neuen emotionalen Kopplung zu entwickeln. Dieses Verfahren hilft uns, das Erlebnis zu verarbeiten und dadurch neue, verbesserte Verhaltens-/ Einstellungsprogramme für die Gegenwart und die Zukunft zu entwickeln.

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Das ist NLP! – Eine Frage des Glaubens

Freitag, 4. März 2011 - Keine Kommentare

Im Laufe unseres Lebens entwickeln wir eine Vielzahl von Überzeugungen, die uns im täglichen Leben leiten. Häufig sind uns diese gar nicht so bewußt. Unsere Überzeugungen beeinflussen uns, was wir essen und trinken, welche Kleidung wir tragen, ob wir auf dem Land leben oder in der Stadt, welchen Partner / welche Partnerin wir wählen,
unseren Beruf und ob wir lieber als Angestellter arbeiten oder selbständig sind.
Manche Überzeugungen sind ganz nützlich, manche sogar sehr kraftvoll und einige sind eher hinderlich.

Im NLP werden Überzeugungen gerne Glaubenssätze genannt.
Und dieses Wort trifft es noch viel besser. Denn wir haben einen inneren Glauben darüber, wie wir die Welt sehen. Wir schaffen uns immer unere eigene subjektive Wirklichkeit. Und dies brauchen wir auch, um uns in der Welt schnell zurecht zu finden. Die meisten Glaubenssätze haben wir als Kind gelernt. Welcher Junge kennt nicht den Satz: “Indianer kennen keinen Schmerz.” Welches Mädchen kennt nicht den Satz: “Als Mädchen macht man das nicht.” Oder auch: “Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr.” Oder kennen Sie : “Ich bin nicht gut genug.!” , “Ich muß die Erwartungen anderer erfüllen.”, “Ich bin für alles und jeden verantwortlich.” Nun mag man darüber schmunzeln, doch wir glauben häufig auch das unsere Überzeugungen nicht veränderbar sind. Manche glauben, das mit Ende 20 die Persönlichkeitsentwicklung abgeschlossen ist. Wenn man das glaubt, dann ist das auch so. Wenn wir daran glauben, das alles veränderbar ist und alles möglich ist, dann ist das auch (!) so. Es ist zumindest wahrscheinlicher, daß Veränderungen statffinden, wenn ich daran glaube, als wenn ich nicht daran glaube.

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NLP- Zurück zu den Wurzeln

Samstag, 5. Februar 2011 - 8 Kommentare

Richard Bandler und John Grinder haben etwa sehr herausragendes entwickelt. Sie untersuchten drei hervorragende Therapeuten: Virginia Satir (Familientherapie), Milton Erickson (Hypnosetherpie) und Fritz Perls (Gestaltthrapie).  Richard und John entdeckten einige Geheiminsse ihrer erfolgreichen Arbeitsweise. Wie Sie mit Klienten kommunizierten, wie Sie Veränderungen bewirkten und eine “Struktur Ihrer Magie” (Anm.: In Anlehung an den Titel des ersten NLP-Buches).  Sie erfuhren auch einiges über das Menschenbild von Virginia, Milton und Fritz. Sie durften bewundern wie liebevoll Virginia in ihrer Arbeit war und Sie erlebten welch unglaubliches Einfühlungsvermögen Milton hatte. Richard und John entwickelten aus allem effektive Methoden für die Veränderungsarbeit und die Grundlagen gelungener Kommunikation. Der Name “Neuro Linguistisches Programmieren” stammt aus einer Zeit, in der man anfing die Potentiale der Computertechnologie zu entdecken. Richard und John wollten vielleicht damit ausdrücken, welche Potentiale unser menschliches Gehirn hat und das wir unsere eigenen Programme verändern und updaten können. Die Zeit hat sich weiter entwickelt. Meine persönliche Wahrnehmumg ist, daß viele Menschen in NLP häufig nur ein Instrument für effektive Kommunkationstechniken sehen – ganz milde ausgedrückt. Ich habe den Eindruck  NLP hat sich zum Teil weit davon entfernt das zu sein, woraus es ursprünglich entstanden ist. Und ich bin davon überzeugt, daß Milton Erickson – Virginia Satir – Fritz Perls überhaupt nicht damit einverstanden sind, was zum Teil aus ihrer Arbeit gemacht wird. Die machmal zu groben NLP-Vereinfachungen zeigen nur noch wenig von dem wahren Kern ihrer wundervollen therapeutischen Arbeit.  Die Kommunkation ist nur die Oberfläche von NLP. Das wahre Geheimnis in der Arbeit mit Menschen liegt in dem sich Einlassen auf eine tiefe mitfühlende Verbindung. Nur dann kann ich andere bei Ihren Veränderungen und emotionale Heilungen unterstützen. NLP hält wunderbare Möglichkeiten bereit Ängste/Phobien abzubauen,  emotionale Verletzungen zu heilen, neue Lebensperspektiven zu entwickeln und das eigene Potential zu leben. NLP bietet wunderbare Methoden dies zu erreichen. Doch die Methode allein ist es nicht. Erst wenn es eine tiefe Verbindung zwischen Coach/Therapeut und Klient gibt, ist Heilung und Veränderung möglich.  In diesem Sinne wünsche ich mir wieder mehr Tiefe in der Arbeit mit NLP.  Dies liegt mir sehr am Herzen.  Liebe Grüße Ralf Hungerland

Weihnachtsklang

Dienstag, 21. Dezember 2010 - Keine Kommentare

Am Anfang, als Gott die Welt erschuf, da bat er die Engel, die Klänge zu erschaffen. Sie schufen wunderbare Melodien. Einige davon gab Gott den Vögeln, andere den Walen und Delphinen, auch das Meer und die Bäume bekamen ihren eigenen Klang. Dem Menschen gab Gott die Fähigkeit zu singen und eigene Melodien zu erfinden. Als die Menschen sich in ihrer Geschichte immer weiter von ihrem Ursprung entfernten, begannen sie, diese Gabe zu benutzen, um mit Worten und Klängen zu verletzen und Unheil zu bringen. Da Gott den Menschen ihren freien Willen gab, griff er nicht ein, sondern ließ sie gewähren.  Mit der Zeit sah er aber, was das alles anrichten kann. Er hatte Mitleid mit den Menschen. So bat er die Engel, einen Klang zu finden, der diese Verletzungen heilen konnte. Am Anfang, als die Welt noch still war, konnten die Menschen diesen besonderen Klang immer gut hören. Doch mit der Zeit wurde die Welt lauter. Und so gab Gott den Menschen die Idee einer  „geweihten Nacht“, damit zumindest in dieser Nacht, wenn die Welt still ist, die Menschen diesen Klang wieder hören und erkennen können.  Dieser Klang kann Verletzungen heilen, Trauer besänftigen, Ärger abklingen lassen und den Geist wieder in Einklang bringen. Du kannst diesen Klang das ganze Jahr wahrnehmen, wenn Du aufmerksam bist. Doch in einer „geweihten Nacht“  kannst Du ihn besonders gut hören. Du findest diesen Klang manchmal im Lachen eines Kindes, in einem Glockenspiel, in einer Melodie oder auch im Singen eines Liedes. Dein Geist und dein Körper gehen in Resonanz mit diesem Klang und harmonisieren Deine eigenen inneren Klangwellen. Und du bekommst eine Ahnung von dem, was Gott gemeint haben könnte,  als er die Engel bat, die Welt zum Klingen zu bringen.

©Ralf Hungerland , Hamburg 21. Dezember 2010

Film NLP und Time-Line Demo

Freitag, 16. Juli 2010 - Ein Kommentar

Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte. Was sagt ein Film von knapp 4 Minuten?
Bilder und Töne transportieren Atmospäre. Durch professionelle Kamera-, Ton- und Filmstudiotechnik war es möglich die Essenz in Kürze zu transportieren. So freue ich mich das anspruchsvolle NLP-Format Time-Line per Film zeigen zu können. In der Arbeit an diesem Film ist mir wieder deutlich geworden, was mir am NLP wichtig ist: Die Möglichkeit tiefgreifende Veränderungen zu ermöglichen. Sicherlich ist im NLP die Kommunikation ein wichtiger Part. Doch dies ist nur die Oberfläche. In der Tiefe sind es sehr kunstvolle Methoden aus drei Therapieformen – Gestalttherapie, Familientherapie, Hypnosetherapie. NLP stellt sehr wirkungsvolle Werkzeuge bereit, deren professionelle Handhabung seine Zeit und viel Übung und Erfahrung braucht. Die Werkzeuge sind immer so gut, wie diejenige die damit umgeht.
Die Frau in dem Film ist eine Coach-Absolventin, die selbst mit NLP professionell arbeitet. Insofern ist diese Time-Line im Film eine Demonstration, um das NLP-Modell zu zeigen. Ein Coaching ist eine persönliche Angelegenheit – ohne Kamera. Ich freue mich über Kommentare zum Film. Hier der Link http://www.lebenstraum-seminare.de

Liebe Grüße Ralf

Kann man mit NLP manipulieren ?

Freitag, 1. Januar 2010 - 4 Kommentare

Das ist glaube ich eine der häufigsten Fragen, die im Zusammenhang mit NLP gestellt wird. Wenn man es mal ganz neutral betrachtet, bedeutet “manipulieren” einfach nur – beeinflussen. Die meisten Menschen meinen damit, eine Beeinflussung gegen den eigenen Willen oder auch zum eigenen Schaden. Gleich vorweg – das funktioniert mit jeder Kommunikationsmethode – auch mit NLP. Diese Art der Kommunikation und der Beziehung zwischen Menschen ist allerdings nur von kurzer Dauer. Und daher nicht empfehlenswert! In seriösen NLP-Ausbildungskursen wird dies auch nicht gelehrt. Und zu diesem Zweck ist NLP auch nicht entwickelt worden. Häufiger nutzen wir allerdings unsere Sprache – ohne böse Absicht- häufiger zum Schaden von anderen, als dies uns bewußt ist. Wir suggerieren anderen: Das kannst Du nicht ! – Dazu bist Du nicht in der Lage. – Was sollen denn andere von Dir denken ? – Meinst Du das funktioniert ? – Das ist doch viel zu risikoreich. – Du bist doch gar nicht kompetent genug. usw. Und manchmal sprechen wir auch mit uns selbst so.
NLP schult den Umgang mit Sprache. Die Sensibilität für Worte steigt und es wird einem bewußt, wie wir andere beeinflussen und wie andere uns beeinflussen – oder sollte ich “manipulieren” sagen ?
Langfristig brauchen wir gute Beziehungen zu Menschen im privaten und im beruflichen Bereich. Das brauchen wir für unser seelisches Wohlergehen und für unseren persönlichen Erfolg. Ich bin der Meinung NLP – und auch andere Kommunikationsmethoden- helfen uns dabei wieder weniger zu manipulieren (im Sinne von negativ beeinflussen). NLP hilft Worte sorgfältiger zu gebrauchen. Am Anfang nicht immer, aber mit der Zeit immer häufiger.
Und was stattdessen ?
Es gibt im NLP z.B. ein kleines Modell, das nennt sich “Moment of Excellence”. Eine Methode sich und andere in kraftvolle/ressourcevolle Zustände zu versetzen. Das hilft mit einigen angespannten Situationen im Alltag besser zurecht zu kommen. Was wir im Alltag oft mit uns selbst und anderen tun ist, “Moments of Disaster” zu erschaffen. Immer wieder über das unangenehme Erlebnis mit dem Partner, dem Arbeitskollegen oder mit der Freundin zu referieren und damit die eher negativ empfundenen Gefühle immer wieder zu erleben.
Mit den “Moment of Excellence” kann ich mich selbst und andere dagegen beeinflussen wieder in Gelassenheit, Kraft und in positiver Energie zu kommen. Also sich kraftvolle und schöne Momente in Erinnerung zu rufen. Erfolgserlebnisse innerlich vor dem geistigen Auge ablaufen zu lassen. Das hilft mir, das unterstützt meinen Gegenüber und führt langfristig zu guten Beziehungen.
Übrigens die meisten sind überrascht, wie leicht man NLP lernen kann. Und die meisten sind dann überrascht, wie lange es braucht, bis es wirklich verinnerlicht ist. Und da wir alle auch “nur” Menschen sind gelingt uns das nicht immer, aber mit der Zeit immer häufiger.
Ich hoffe ich habe die Worte weise gewählt.

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Es war einmal ein kleines Mädchen- Eine Geschichte

Samstag, 19. Dezember 2009 - 3 Kommentare

MöweHimmel

Es war einmal ein kleines Mädchen. Das malte wunderbare Bilder aus ihrer Fantasie. Sie malte Tiere, die aussahen als kämen sie aus einer anderen Zeit. Figuren, die sie mit ihren zwei Jahren, noch nirgendwo anders gesehen haben konnte. Weder in Büchern oder in Filmen noch sonst wo. Sie brachte zu Papier, was aus ihrem inneren Selbst kam. Das Mädchen wurde größer und älter. Sie malte immer noch gut und sehr gerne. Doch diese Bilder malte sie nie mehr. Die Fantasiefiguren verschwanden. Sie malte das was sie draußen sah, so wie alle anderen Kinder. Im Kindergarten freuten sich alle über das was sie malte. Die Blumen, die Vögel, die Häuser, die Menschen in den Bildern durften noch so aussehen, wie sie es wollte. In der Schule brachte die Lehrerin ihr bei, wie die Blumen auszusehen haben. Es gibt Arbeitsaufträge: „Heute malen wir schwedische Häuser.“ Für richtige schwedische Häuser gibt es eine gute Note. Mehr und mehr zweifelte, ob sie wirklich gut malen kann. Und eines Tages hörte sie auf Bilder zu zeichnen. Sie vergaß es. Sie war älter geworden. Andere Dinge wurden wichtiger. Mathematik, Geschichte, Englisch, Physik und auch Chemie. Gute Noten. Ein gutes Zeugnis. Damit aus Dir mal was wird. Ein guter Schulabschluss. Eine vernünftige Berufswahl. Dann der Mann des Lebens. Heirat. Kinder. Das Leben nimmt seinen Lauf. Sie sieht, wie Ihre Kinder malen. Und erinnert sich. Doch es ist zu lange her, um damit nochmal anzufangen. Doch so ganz allmählich verändert sich ihr Leben in eine ungewohnte Richtung. Die Kinder werden älter. Mit ihrem Mann verbindet sie immer weniger Gemeinsames. Der Beruf füllt Sie auf einmal nicht mehr aus.

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